Aktuelles

Reste eines Dilldappen-Jägers?

Wer erinnert sich noch an den Narren dem diese Utensilien gehörten. Es ist zwar schon eine Weile her, als dieser Mann, offensichtlich zum Dilldappen fangen, aufs Moos geschickt wurde. Man konnte anhand der Eintrittskarte das Jahr, ja sogar den Tag rekonstruieren. Wer saß am Samstag den 21. Februar 1976 im Beethovenhaus an der TG-Fasnet an Tisch 6. Wer trug solch edles Schuhwerk und wer klapperte mit diesem Gebiss des Nachts auf dem Moos um Dilldappen anzulocken? Waren es vielleicht 2 Personen, zwei Narren? Fragen die solange offen bleiben, solange man nichts näheres weiß, meint unser Moosreporter.

Tags: Dilldappen und Jäger, Schwenninger Moos
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14
08
2012

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Enttäuschung nach missglücktem Dilldappenfang

Herr H. von Rinelen hat es zum wiederholten Male nicht geschafft, eines dieser begehrten Tierchen zu fangen. Heute morgen, um 4.00 Uhr, wurde er von seinen Freunden zur Jagd überredet. Jetzt um 13.31 Uhr sitzt er in der wärmenden Sonne und lässt Hose, Socken und Schuhe trocknen. Er schaffte es nicht einmal ansatzweise eine Dilldappe zu erkennen, geschweige denn einzufangen. Wie enttäuscht muss er gewesen sein, dass er jetzt im Sonderangebot des Getränkemarktes Trost sucht. Nach Informationen des MSD gibt es immer mehr Menschen, die ihren Frust nach missglückter Jagd im Alkohol zu ertränken versuchen. Nicht selten kommt es dabei vor, dass sie nach geleerter Flasche ein zweites Mal aufbrechen, um erneut ihr Glück zu versuchen. Leider, das muss hier einmal gesagt werden, oft mit tragischem Ende. Viele von ihnen hat man danach nie mehr gesehen. Entweder hat sie das Moos verschluckt, oder sie sind ausgewandert um der peinlichen Frage auszuweichen….“ond häsch onne g’fonge ?“ Steht Herr H. hier möglicherweise vor der selben Entscheidung? Wird er ein zweites Mal auf die Jagd gehen, der Dilldapp?

Nach der Jagd205

Tags: Dilldappen und Jäger, Schwenninger Moos
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30
05
2011

Jetzt wo die WM alle in ihren Bann zieht, erinnern wir uns an die Glanzzeiten des VFR

Der Ball des VFR Spiels von 1955

Toooor, Tooooor, so schallte es 1955 über den VFR Platz. Arme streckten sich gen Himmel. Zuschauer sprangen auf. Jubel brach aus.

Selbstvertrauen und Sicherheit wollten die Schwenninger bei diesem Spiel tanken.

Die Tore versenkten aber die Gäste, des damaligen VFR Schwenningen und sie siegten mit 5:0.

Ein enttäuschendes Spiel bei dem zum Schluss ein frustrierter VFR Spieler, den Untergang beschwörend und fluchend den Ball in hohem Bogen über den Zaun, Richtung Moos geschossen hatte. Der fiel genau vor eine Schar Dilldappen, die durch den Lärm angelockt, abseits zuschauten und immer wenn die Zuschauer aufschrien, begeistert mitquiekten. Sie selbst üben ja keinerlei Sport aus, finden es aber aufregend, wenn 22 Menschen hinter einer aufgeblasenen Kugel herlaufen, die jeder wegkickt und keiner so richtig haben will. Irgendwie scheint diese Kugel ungeheuer zu sein und nun lag sie vor den enttäuschten Dilldappen im Gras. Vorsichtig schlichen sie sich von der Seite an, beobachteten sie eine Weile ob sie sich bewegen würde, sprangen auf und machten sich wütend über sie her. Enttäuschte Dilldappen sind zu allem fähig. (siehe Foto)

Tags: Dilldappenforschung, Schwenninger Moos
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3
07
2010

Wie sieht nun eigentlich eine Dilldappe aus?

Das hätte so mancher Schwenninger gerne gewusst. Muss man dazu möglicherweise in den Spiegel schauen, oder wie erkennt man sie? Es ist halt auch wie verhext und scheint eine der schwierigsten Fragen zu sein, da es mit der bloßen Beschreibung des possierlichen Tierchens nicht getan ist, weil jeder die Dilldappe aus einem anderen Blickwinkel wahr nimmt.

Da das Archiv der Dilldappenforschung vom Vorgänger total unübersichtlich hinterlassen wurde, kann die Frage noch nicht exakt beantwortet werden. Wir arbeiten daran. Bisher gibt es nur vage Beschreibungen, sowie vielerlei Skizzen und Zeichnungen verschiedener Beobachter, die die Vielfalt der Dilldappen dokumentieren.

Einige von ihnen können wir jetzt schon freigeben andere müssen noch geprüft werden. Dass es bisher angeblich noch nicht gelungen sei sie photographisch festzuhalten ist auch nicht so sicher, zumal sich unter den gesammelten Exponaten auch Fotos befinden die erst noch ausgewertet werden müssen.

Möglicherweise sind heutzutage Aufnahmen, mit digitalen Kameras, eher möglich als früher. Bei einem 36er Film war man etwas knauseriger mit dem abdrückten. Zuerst musste man genau hinsehen um sicher zu sein, ob das was man da erspäht hatte tatsächlich eine Dilldappe sei.                                                                                                                                                                              Dabei verstrich meist wertvolle Zeit und eh man sich versah, war das Tierchen verschwunden.

Wahrscheinlich ist so manchem Leser in seinem Leben die eine oder andere Dilldappe begegnet. Leider möchten sie meist nicht darüber sprechen, aus Furcht dass Ähnlichkeiten mit lebenden Personen geknüpft werden könnten. Melden sie sich doch einfach, wenn ihnen eine über den Weg gelaufen ist oder neben ihnen lebt. Wir freuen uns und bleiben dran.
Im nächsten Artikel lesen sie über die Variationen des Dilldappenfangs, oder wie fang ich (k)ein Dilldapp.

Tags: Dilldapp gesichtet, Dilldappenforschung, Schwenninger Moos, Suchmethoden
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9
06
2010
21
05
2010

Jetzt auch Schutzschirm für die Landesgartenschau – Schamanin „Moorla“ sorgt für besseres Wetter

Die älteste Dilldappe namens „Moorla“ wird erstmals ihren Schutzschirm über die LGS spannen. „Moorla“ ist Schamanin und greift ganz selten und nur ungern in das Zeitgeschehen ein. Sie hat schon so manche Unwetter und Hagelstürme besänftigt. (Letztere sollen ihr jetzt durch einen Hagelflieger aus der Hand genommen werden.) „Moorla“ ließ dem MSD (Moos Sicherheitsdienst) die Botschaft zukommen, dass sie auf dem Moos ein Zeichen gesetzt habe. Kurz darauf wurde ihr Schirm entdeckt. (siehe Foto) besseres Wetter für die Landesgartenschau in Villingen-SchwenningenNach Ansicht des MSD bedeutet dies, dass sie sich in die momentane Schlechtwetterlage einschalten wird. Bereits kurze Zeit später meldete sie sich: „So geht’s net weiter mit dem Sauwetter, d‘ Landesgartenschau und der Martin hond was Bessers verdient, i mach mei best’s – so ihre weisen Worte.

Tags: Schwenninger Moos
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21
05
2010
18
05
2010

Dilldappen am Wochenende im Möglingssee gesichtet

informeller Mitarbeiter vom MSD (Moos Sicherheitsdienst)Neulich erschien in der Neckarquelle ein Artikel über den Einsatz des DLRG im Möglingssee. Offiziell hieß es dass der DLRG den See von Grünalgen befreien würde, damit die Besucher der Landesgartenschau die grüne Grütze nicht anschauen müssen, sondern einen kristallklaren See vorfänden. Unser informeller Mitarbeiter vom MSD (Moos Sicherheitsdienst) hat jedoch eine ganz andere Version. Ihm kam zu Ohren, dass Angestellte der LGS am Wochenende mehrere Dilldappen gesehen haben wollen, die über das Gelände huschten und sich ein Bad im Möglingssee gegönnt haben sollen. Sie sollen vor Vergnügen derart gequiekt haben, dass die Mitarbeiter aufgeregt den DLRG alarmierten. Die rückten sofort aus mit Schlauchboot und Tauchern, um diese Tiere einzufangen. Zunächst musste jedoch der See vom Algen befreit werden, um die Tiere besser orten zu können. Der mehrstündige Einsatz hatte den Vorteil, dass der See nun frei von Algen ist, aber von den Dilldappen war leider nichts mehr zu sehen.

Original Zeitungsartikel vom Wochenendbericht:

Tags: Dilldapp gesichtet, in der Presse, Schwenninger Moos
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10
05
2010

Neues Aus dem Sumpf

Neues aus dem Sumpf
Nicht weit von Schwenningen liegt ein Hochmoor von besonderer Schönheit. Man nennt es das „Moos“. Hier etwa entspringt der Neckar.
Es liegt zwischen Bad Dürrheim, dem höchst gelegenen Luftkurort Deutschlands und der altehrwürdigen Zähringerstadt Villingen. Gehört nicht zum Schwarzwald und nicht zur Schwäbischen Alb, sondern es liegt in der „Baar“. In dieser sumpfigen Gegend wachsen und gedeihen ausgesprochen seltene Pflanzen und die Tierwelt hat dort was sie sonst kaum noch findet, Ruhe.
Hier im Feuchtgebiet der Schwenninger, tuschelt man, soll ein seltsam putziges Tierchen hausen. Es gibt Erzählungen die von Generation zu Generation weiter gereicht wurden und nur unsere ältesten Schwenninger kennen sie noch. Die Mär von der Dilldapp. Sie wieder zu erwecken ist unsere Aufgabe. Mit kleinen Anekdoten und selbsterlerntem Fachwissen versuchen wir ihr Wesen, ihr Verhalten und ihr Leben zu erforschen. Junge Schwenninger kennen den Ausdruck „Dilldapp“ schon gar nicht mehr und wissen nichts damit anzufangen. Das wird sich ändern, denn jetzt sind sie plötzlich wieder da, die Dilldappen.

Tags: Dilldapp gesichtet, Schwenninger Moos
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30
04
2010

Dilldapp entlaufen

…und so geschah es.
Es war in diesem Winter, am Neujahrsmorgen bei einem Spaziergang über das Moos, als ich plötzlich ein vollkommen erstarrtes tierähnliches Etwas im Schnee entdeckte. Vorsichtig nahm ich es hoch und trug es mit nach  Hause. In der Wärme meines Zimmers taute das Tierchen auf und ich erkannte, dass es eine dieser seltenen Dilldappen sein musste.
Noch nie war es jemanden gelungen ein Exemplar zu fangen und nach Hause zu bringen. Dieses Geheimnis verriet ich niemanden.
Anfangs war sie noch ganz scheu und biss wild um sich wenn man sich ihr näherte. Mit der Zeit wurde sie immer zutraulicher, und so ging ich hin und wieder mit ihr sogar spazieren. Als sich aber jetzt das Frühjahr ankündigte wurde sie immer nervöser und unruhiger. Sie biss wieder und gab schrille Pfiffe von sich.
Und vor 4Tagen war sie morgens nicht mehr da.
Nur noch ein Loch im Käfigboden zeugt von ihrer Existenz. Wer hat sie gesehen, meine Dilldappe?
Ich bin untröstlich über den Verlust.
Bitte schreibt mir, wenn ihr eine Dilldappe seht.
Es könnte meine sein. Mein „Neckar-Moorle.“

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1
04
2010